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Ältere Jahrgänge

Pfingsten 2012 an der Aller Am Freitag vor Pfingsten machten sich 44 Paddlerinnen und Paddler sowie 3 Hunde auf ins lange Wochenende an die Aller nach Celle. Auch die „Horstmänner“ waren als \"Erstmitreisende-Komplettfamilie“ (O-Ton Conny) dabei und waren sehr gespannt darauf, was sie wohl erwarten würde. Wie befürchtet, zunächst einmal natürlich der obligatorische Stau am Elbtunnel … Aber nach 186 km und vierstündiger Fahrt wurde das Gelände des Paddel -Klubs Celle mitten in der Stadt auch ohne Navi recht schnell gefunden. Dort war bereits eine beeindruckende Zeltstadt entstanden, aber auch für die 4 Wohnwagen, die später dazu kamen, war noch Platz. Abends wurde natürlich gegrillt und gemütlich beisammengesessen. Allerdings war Hauke ganz enttäuscht, dass keiner mit ihm seinen Chantré trinken wollte. Er hofft auf Besserung im nächsten Jahr … Uwe nahm die Brötchenbestellung für den nächsten Morgen auf. Der nächste Morgen begann damit, dass Uwe mit der Brötchenbestellung und einigen Jugendlichen loszog, um den örtlichen Bäcker mit einem „Bitte 140 Brötchen“ zu erschrecken. Nachdem sich dann alle gestärkt hatten, ihre Sachen gepackt und sich sorgfältig eingecremt hatten, fuhren wir mit den mit Booten beladenen Autos nach Müden, um von dort aus die 27 km zurück nach Celle zu paddeln. Bis alle Einer und Zweier beladen waren und sich durch das Nadelöhr Einsatzstelle gezwängt hatten, verging geraume Zeit. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir dann die Fahrt auf der Aller genießen. Bei km … trafen wir auf die erste „Bootsrutsche“ und es wurde spannend. Wie kommen wir da runter? In unserem Zweier hatten wir ein Gefühl, wie bei der Wildwasserbahn im Hansapark. Glücklich unten beobachteten wir gespannt die nächst Folgenden. Dann aber geschah es – ein Einer kenterte! Unser Jan konnte sich aber mit gekonnter Kenterrolle wieder aufrichten! Respekt! Kurze Zeit später sahen wir dann auch noch eine unserer KGW Mädelz baden gehen! Zum Glück ist ihr nichts passiert und auch ihre rote Kappe war noch da... An der zweiten Bootsrutsche ging glücklicherweise alles glatt. Eigentlich sollte später noch eine Schleuse passiert werden. Dort machte uns allerdings ein Passagierschiff einen Strich durch die Rechnung, so dass wir übertragen mussten, was uns allen eine wohlverdiente Pause verschaffte. Am späten Nachmittag erreichten wir erschöpft, aber zufrieden wieder unsere Unterkunft und wir konnten uns bei Essen und Trinken in geselliger Runde erholen. Am Sonntag sollte die Aller in die andere Richtung bepaddelt werden. Dazu mussten die Autos zuerst zur Aussatzstelle gebracht werden, was sich als sehr schwierig erwies, da an der geplanten Stelle ein mittelalterliches Spektakel stattfand. Aber die erfahrenen Scouts fanden Ersatz. Zwischenzeitlich waren unsere ersten Paddler vom Paddel-Klub aus bereits auf die Strecke gegangen und konnten nach Überwindung des Wehres die nächsten Kilometer treibend zurücklegen bis die Gruppe der „Autofahrer“ aufgeschlossen hatte. Bei wiederum tollem Sommerwetter herrschte reges Treiben auf der Aller und es ging 23 km weit bis nach Barnetze. Dort wurden die auf einem Forstweg geparkten Autos dann wieder beladen und es ging zurück. Da Paddler nicht totzukriegen sind, wurde es auch am dritten Abend wieder sehr gemütlich, diesmal sogar mit eigenem Gesang! Ingelore gab einen Einblick in ihr beachtliches Repertoire und die Engels konnten „Torfrock“ sehr textsicher darbieten. Wir vier haben das Pfingstwochenende mit Euch sehr genossen, Hannes hat stolz einen Wimpel des PKC mit nach Hause gebracht und im nächsten Jahr werden bestimmt noch mehr Horstmänner und Frauen dabei sein … Anja und Hauke

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