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Jahrgang 2015

  • 13-2015 »
  • Mädelztour an die Hunte 2015

„Mädelz“ auf der Hunte In diesem Jahr war die Untere Hunte das Ziel des „Mädelz“-Wochenendes. Am Freitag, dem 3. Juli starteten wir zu Acht Richtung Oldenburg, um dort in der Jugendherberge Quartier zu beziehen. Nachdem wir für unser leibliches Wohl gesorgt hatten, nutzten wir den Abend, um die Studentenstadt Oldenburg bei einer nächtlichen Stadtführung näher kennen zu lernen. Bei herrlichstem Sommerwetter ging es am Samstag dann endlich auf’s Wasser. Start war in Wildeshausen an einer sehr beliebten Einsatzstelle. Auf der wunderschönen Strecke passierten wir Sandbänke, Sandstrände, einen imposanten Sandabbruch, viele Mäander und hatten sogar das Glück, Eisvögel zu sehen. Die nächsten Kilometer wurden dann sehr abenteuerlich. Wir durchpaddelten mehrere Stromschnellen, die auf Grund des niedrigen Wasserstandes etwas heftiger ausfielen, so dass unsere Boote die eine oder andere Schramme ab bekamen. Der starke Uferbewuchs der Hunte kam uns zu Gute, denn wir konnten wunderbar im Schatten paddeln, während die Sonne bei 35°C vom Himmel brannte. Die weitere Strecke führte durch das Naturschutzgebiet Barneführerholz. Dort bildeten knorrige Eichen und Buchen am Flussrand einen Tunnel aus Blättern. Kleine spritzige unkomplizierte Stromschnellen machten den Reiz aus. Nach 32,7 gepaddelten Kilometern erreichten wir dann Astrup, wo wir die Boote, gerade noch rechtzeitig vor dem herannahenden Unwetter, wieder verluden. Am Sonntag ging es dann wieder zurück nach Astrup, um von dort aus den Rest der Strecke zu erkunden. Das letzte Stück der Hunte bis Oldenburg führt durch Marschenland. Am Ufer sieht man Erlen und Schilfgürtel, in denen zahlreiche Wasservögel leben. Hier ist der Fluss aufgrund der geringen Strömung in beide Richtungen paddelbar. Diesen Umstand nutzten wir aus und kehrten nach 21 gepaddelten Kilometern wieder zum Ausgangspunkt zurück. So konnten wir die Boote gleich wieder verladen und die Heimreise zügig antreten, was sich als sehr gut erwies, denn zum Abschied gab es erneut Gewittergrollen. Fazit: es war ein wunderschönes Wochenende mit viel Spaß und kleinen Herausforderungen, die alle toll gemeistert haben. Insgesamt paddelten wir 53,7 km in herrlicher Landschaft. Dabei waren: Anja Horstmann, Christel Horstmann, Conny Nimz, Marion Nimz, Doris Neumann, Sabine Jensen, Marlen Tabbert und Ariane Kappelau Ariane Kappelau/Anja Horstmann

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