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Jahrgang 2015

  • 13-2015 »
  • Jugendkanuwochende bei der KGW 2015

Artikel zum Jugendkanuwochenende der Kanuvereine der Unterelberegion, das vom 12.-14.06.15 bei der Kanu-Gruppe Wilster stattfand. Treffen der Paddlerjugend des Kreises in der Marschenstadt Bevor der heftige Regen am Samstagnachmittag begann, waren die Kanuten von ihrer 20Km-Tour zum Rastplatz „Alte Schmiede“ zurückgekehrt. Zur Kaffeezeit saßen die jungen Paddler bei Kuchen im Bootshaus, kurz danach wich man in die geräumigere Seglerhalle aus (Danke an die Seglervereinigung). Dort entfloh man für kurze Zeit dem prasselnden Regen in eine ‚fantasy world‘: es wurde im geselligen Kreis „Werwölfe“ gespielt. Und mit dem Spiel war kurze Zeit später zum Glück auch der Spuk mit dem Regen vorbei. Aber der Reihe nach: Der Jugendvorstand der Kanu-Gruppe hatte für das Wochenende zum traditionellen Treffen der Kanuvereine der Unterelberegion eingeladen. Zu Gast war jeweils der Nachwuchs der Itzehoer Wasser Wanderer (IWW), des Itzehoer Kanu Clubs (IKC), der Elmshorner Wanderpaddler (EW) und die eigene Jugend. Die Paddler des IKC reisten am Freitagabend im Kajak an. Zu dem Zeitpunkt hatten die Jugendlichen und Betreuer der anderen Vereine bereits ein kleines Zeltdorf für die Übernachtungen auf dem Vereinsgelände errichtet. Anschließend ließen sie es sich nicht nehmen eine Tour nach Kasenort zu unternehmen, um die Paddler aus Itzehoe dort in Empfang zu nehmen. Nach kurzem Warten fuhren die Itzehoer durch die Tidentore in die Au und gemeinsam ging es zurück zum Bootshaus. Neben den Fahrten nach Kasenort und zur Alten Schmiede unternahmen die 43 Jugendlichen und Betreuer auch eine Tour zum Langen Rack auf der Stör. Besonders diese bot ein gewisses Spannungsmoment für die vornehmlich in Einerkajaks paddelnden Jugendlichen: Die Paddler fuhren Sonntagfrüh durch die Tidentore auf die Stör und weiter zum langen Rack. Dort wartete man auf das Kippen der Tide. Mit dabei auch die beiden jüngsten der Veranstaltung: die zehnjährige Marie Schneider (EW) und der ebenfalls zehnjährige Klaas Biller (IWW). Man trat die Rückfahrt an, noch ehe das Stauwasser richtig eingesetzt hatte. Beim Eintreffen der Kanuten in Kasenort hatte die Flut eingesetzt und das Wasser strömte mit Macht durch die immer noch offenen Tore in die Au. Schleusenwärter Viktor Stebner hatte die Tore für die Paddler offen gehalten. Eigentlich war eine Schleusung geplant, die aber nicht stattfand. Es hatte den Charakter von leichtem Wildwasser, als die jungen Kanuten den kräftigen Schwall hinunter paddelten, der sich zwischen den Toren gebildet hatte. Einige Momente nachdem der letzte Paddler glücklich in die Au eingefahren war, schloss Stebner die Tore. Die starke Strömung ließ sofort nach und die Kajakflotte fuhr zurück zum Bootshaus. „Neben den Kanutouren sind es auch das gemeinsame Grillen, Stockbrot am Lagerfeuer und das Übernachten im Zelt, was den Spaß und den Charakter dieses Events ausmachen. Die entspannte Atmosphäre gibt Gelegenheit für die Jugendvorstände Kontakte zueinander zu pflegen und über den Tellerrand zu blicken: wie funktioniert die Jugendarbeit bei dem Verein nebenan? Und auch die Jugendlichen haben die Gelegenheit Freundschaften mit jungen Kanuten der anderen Vereine zu schließen“, so KGW-Jugendwart Ingmar Engel, „Zudem lernen die Jüngsten Selbstständigkeit bei Campen und Paddeln und die Veranstaltung dient damit auch der Vorbereitung für die Teilnahme an Gepäckwanderfahrten.“ Die Jugendurlaubstour der Kanu-Gruppe findet in diesem Jahr in der Dänischen Südsee statt. Das wöchentliche Jugendpaddeln findet freitags von 16:30 – 18:15 Uhr statt. Kontakt: KGW-Jugendwart Ingmar Engel, Tel. 04823 239 Ingmar Engel

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