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Jahrgang 2015

  • 13-2015 »
  • Jugendgruppe Zelttour auf der Elbe

2015-05-17 Elbezelttour vom 01. bis 03.Mai 2015 Ingmar Engel berichtet aus Kollmar Jugendgruppe der Kanuten auf Elbefahrt Zeltwochenende in Kollmar Wegen der Tide hatten wir unsere Tour am Morgen nicht in Wilster, sondern in Wewelsfleth gestartet. Mit dabei waren 12 Jugendliche, und als Betreuer Lasse Petersen und ich – Ingmar Engel, Jugendwart der Kanu-Gruppe Wilster. Mit bepackten Booten paddelten wir durch das Störsperrwerk auf die Elbe. Bei einsetzendem Flutstrom ging es flussaufwärts und bald fuhren wir im ruhigen Wasser auf der Glückstädter Nebenelbe – zu unserer Linken Glückstadt, zur Rechten die etwa 5 Kilometer lange unter Naturschutz stehende Elbinsel Rhinplate. Das Ziel unserer Tour und unser Quartier für die nächsten zwei Nächte war Kollmar, und zwar dort die Zeltwiese und das Bootshaus der Elmshorner Wanderpaddler. Noch vor dem Mittag erreichten wir Kollmar und schlugen dort unsere Zelte auf. Am Nächsten Tag waren wir – tidebedingt – erst gegen Mittag in unseren Kajaks auf dem Wasser. Wir nutzten aus Sicherheitsgründen für dieses Elbewochenende fast ausschließlich Zweierkajaks, die gegenüber Einerkajaks sicherer in den Wellen liegen. Auch nahmen nur die großen bzw. erfahreneren und fitten Jugendlichen teil. Nachdem wir vom Strand abgelegt hatten, paddelten wir an der vorgelagerten Insel Pagensand entlang – auf der Pagensander Nebenelbe. Pagensand ist seit 1998 unbewohnt und steht ebenfalls unter Naturschutz. Als wir die Insel passiert hatten, fuhren wir ans Fahrwasser heran. Wir vergewisserten uns, dass wir in der Fahrrinne keinen heranfahrenden Schiffen in die Quere kommen würden, und fuhren auf die andere Seite. Bei Stadersand, auf der niedersächsischen Seite der Elbe, bogen wir in den kleinen Fluss Schwinge ein und paddelten die Schwinge aufwärts bis Stade. Unsere Pause nutzten wir für einen Stadtbummel durch das historische Zentrum. Auf der Rücktour nach Kollmar war der Wellengang stärker, zumal wir nun an der Außenseite von Pagensand entlang paddelten und wir Gegenwind hatten. Das mögen die jungen Paddler unterschiedlich empfunden haben: für manchen war es spaßig, für andere spannend und für einige wohl auch anstrengend. Aber für mehrere war es nass: denn bei manchen von uns schwappten einige der etwa 13 Grad kalten Wellen vom Bug des Bootes bis vor die Brust. Da war es gut, dass die Sonne schien. Doch insgesamt war es ein kühles Wochenende: Am nächsten Morgen war Eis auf den Booten, als ich die Jugendlichen früh weckte. Die Zelte wurden abgebaut, die Boote beladen. Der Wind hatte gedreht: Rückenwind. Das war gut und bedeutete auch, dass der Wellengang weniger stark sein würde. Auf einer Sandbank beim Störsperrwerk warteten wir ab, bis die Flut einsetzte. Dann fuhren wir auf der Stör bis Kasenort, wo wir nochmal einen Kraftakt aufboten: Die bepackten Zweierkajaks mussten über den Deich in die Au getragen werden. Danach waren die letzten zwei Paddelkilometer auf der Au nach Wilster schon eher wieder Entspannung. Fazit: ein erlebnisreiches, tolles Wochenende, eine ziemlich kühle Nacht und 85 Kilometer Paddelerfahrung Mit dabei waren: Moritz Gahrmann, Jacob Nimz, Natascha Ehlers, Tristan Tiedemann, Pauline Struve, Henri Horstmann, Benedikt Grimm, Leo Engel, Flemming Grimm, Hannes Horstmann, Dag und Pär Nimz, Lasse Petersen, Ingmar Engel

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